Walter Gähwiler scheute keinen Aufwand und stellte Urmodell und Form her. Die Wabenmittelteile sind im Gewicht nicht zu unterbieten!
Zwei Jahre Erfahrung mit einer Rafale und JPX-Gasturbine gefolgt von vier Saisons mit einem F-22 und AMT-Kerosinturbine liessen den Gedanken reifen mal etwas "modellgerechtes" zu entwickeln. Mit 8, resp. 11,5kg bei Rumpflängen von ca. 1,80m (2.00m) waren die Flieger doch recht schwer und entsprechend heikel zu fliegen. Bezüglich Geometrie fiel die Wahl rasch auf die Su-27 - da müssen keine aerodynamischen Korrekturen eingeplant werden! Leider hat das Original zwei Turbinen und ein sehr komplexes Einziehfahrwerk. Der untere/hintere Rumpfteil wurde kurzerhand umkonstruiert - die Hauptfahrwerke sind an Stelle der zwei Turbinen - das Triebwerk rückte in die Mitte des nun breiten, flachen Rumpfes. Ein möglichst geringer Luftwiderstandsbeiwert stand nie im Vordergrund. Um die jettypischen Kraftfiguren stabil und sicher zu fliegen muss viel "Gripp" aufgebaut werden. Nicht das statische Modell soll "Scale" sein sondern die Flugvorführung und der damit verbundene Flugspass ist auch nicht ohne!
Prototyp 2 (Walter Gähwiler) absolvierte im Oktober 03 ebenfalls in Ulrichen seinen Erstflug.
Saanen, Oktober 2004
Su27LG im Landeanflug auf Saanen
Training in Saanen 3./4. September 2005
Vorne Walter Gähwilers Maschine in den Farben der russischen Kunstflugstaffel. Der Wechsel auf die JB165 - Turbine in Martin Lüthis Modell hat sich ausbezahlt - endlich Power in der Senkrechten ohne Ende...
Athénaz September 2005
... das Wetter liess leider zu wünschen übrig - umso spannender der Himmel ...